Ein Blick ins Archiv

So hat alles angefangen ....

1994 fanden sich interessierte Eltern zusammen, die Alternativen zu den allgemein üblichen Lernformen gestalten wollten. So initiierte und begleitete der Verein die Gründung und Entwicklung der Montessorizweige ab 1997 in Köpenick, 1999 in Rahnsdorf und ab 2002 in Grünau.
Die gesammelten Erfahrungen fließen jetzt ein in die Gründung der Freien Montessorischule Berlin für Kinder und Jugendliche von 3-18 Jahren.

Mit dieser bisher einzigartigen Initiative in Berlin eröffnet der Elternförderverein für Montessoripädagogik Köpenick/Treptow e.V., Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu einem Spielen, Lernen und Arbeiten von zwei bis 18 Jahren unter einem Dach.
Zur kontinuierlichen Umsetzung der Ideen Maria Montessoris bedarf es einer Bildungseinrichtung, die das selbstbestimmte Lernen der Kinder durch alle Entwicklungsphasen hindurch - vom Kindergarten- über das Vorschul- und Grundschulalter bis hin zum Oberschulalter - ermöglicht. Vergleichen Sie dazu bitte unser Leitbild.
Der Verein ist überzeugt, mit seinem in zweijähriger Arbeit erstellten Konzept eine Möglichkeit aus der allgegenwärtig beklagten Bildungsmisere hinauszuweisen.

Für das Projekt Kinderhaus und Schule wurden Konzepte geschrieben, den Eltern und Vereinsmitgliedern und den zuständigen Behörden, Ämtern und Bezirksverodneten vorgestellt und diskutiert, bis es zur Genehmigung des Antrags der Gründung einer Freien Montessorischule mit Kinderhaus kam.

Die Suche nach einem geeigneten Objekt war erfolgreich, und so wurden dem Verein am 1. Dezember 2003 die Schlüssel für das Schulgebäude in der Köpenzeile 125 in Wendenschloss übergeben. Die Räumlichkeiten wurden teilweise bis dato als Außenstelle von der Nelly-Sachs-Schule genutzt und müssen nun via Elterninitiative renoviert, umgebaut und den Bedürfnissen des Kinderhauses und der Montessorischule angepasst werden.

Aus diesen Räumen entstanden durch die engagierte Mitarbeit vieler Engagierter nutzbare, attraktive und kindgerecht eingerichtete Lern-Räume:

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Von den Arbeitseinsätzen zeugen diese Bilder:

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Am 20. Dezember 2004 fand das erste Frühstück für Kinder in der Schule statt.

Eine sehr großzügige Spende des Einrichtungshauses IKEA-Waltersdorf hat am 7. Januar 2004 unser Regalproblem gelöst. Gleich beginnen auch Kinder und Eltern damit, die Regale für die Räume des Kinderhauses, der Lerngruppen, der Kinderbibliothek und das Büro aufgebaut.

IKEA IKEA IKEA Regale von IKEA

Die Schule wird als Ersatzschule genehmigt

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick hat beschlossen, dem Träger der Freien Montessorischule Berlin die Schulräume in der Köpenzeile 125 bis zur staatlichen Anerkennung, zunächst drei Jahre, mietfrei zu überlassen. Im Vorfeld haben wir unser Bildungsprojekt beim Bürgermeister und bei Abgeordneten der SPD, CDU und FDP präsentiert. Die Akzeptanz und der Wille für den Aufbau dieser neuen Bildungseinrichtung wurde somit von politischer Ebene im Bezirk unterstrichen.
Zum Schulstart am 9. Februar 2004 ist die Freie Montessori Schule Berlin Genehmigte Ersatzschule nach §2 PrivSchulG.

Zum Finanzierungskonzept

Der Elternförderverein hat ein Podium geschaffen, in dem Menschen aus unterschiedlichen Berufszweigen zusammenkommen können. Aus der so genannten "Delphi-Runde" sollen Impulse und kluge Gedanken zur zusätzlichen Finanz- und Sachmittelakquisition hervor gehen. Erste Ergebnisse dieser Runde sind die Erstellung einer Präsentationsmappe und die Teilnahme am Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW).