Die Grundschule

Der Übergang vom Kinderhaus in die Schule

erfolgt fließend. Durch den Besuch des Kinderhauses hat das Kind eigene Interessen, Neigungen und Fähigkeiten bereits entwickelt. Viele Kinder können jetzt bereits lesen, schreiben und rechnen.

Neugierig hat das Kind, als es noch im Kinderhaus war, bereits seine Freunde oder Geschwister in der Schule besucht. Wenn es sich in der Umgebung der Schule sicher fühlt und Geborgenheit empfindet, kann der Schuleintritt individuell erfolgen. Als erstes lernen die Kinder die räumliche Anordnung des vorbereiteten Materials kennen.

Die Materialien

werden von den Lehrkräften den Kindern dargeboten. Die Entwicklungsmaterialien für die Lernbereiche Mathematik, Sprache, Biologie, Geografie, Geometrie, Geschichte, Musik sind außerordentlich gut geeignet Grundschulkinder zum selbstständigen und nachhaltigem Lernen zu inspirieren.

Das Pensenbuch

Für jeden Schüler gibt es einen "Wegweiser durch seine Lernlandschaft", ein vorbereitetes Pensenbuch. Es beinhaltet in sinnvoller Abfolge die Lernziele nach Stufen und Fachgebieten getrennt. In Gegenwart des Schülers trägt der Lehrer ein, welcher Lernschritt erfolgt ist. In den beratenden Gesprächen mit der Lehrkraft entwickelt das Kind seine individuellen Ziele, Lernstartegien und Lernmethoden.

Kein 45-Minutenrhythmus

Da das Laufenlernen auch nicht in 45-Minutenabständen gelernt wird und die Arbeit in einer Firma auch nicht nach solch einem Rhythmus strukturiert ist, darum erfolgt das Lernen und Arbeiten für die Kinder in unserer Schule auch nicht im 45-Minutenrhytmus. Die Kinder nehmen sich die Zeit, die sie zum Lernen benötigen.

Dabei wird sie auch kein Klingelzeichen stören.

Keine Noten

Da im Allgemeinen Noten auch nicht zu besseren Ergebnissen beim Seilspringen, Balancieren oder Naseputzen führen, gibt es auch keine Noten für das Rechnen, Schreiben, Forschen, Denken oder Philosophieren in unserer Schule. Die individuellen Ergebnisse beim Lernen inspirieren die Kinder und die Freude am Denken, Knobeln und Lernen bringen sie dazu, ihre Umgebung, die Welt und den gesamten Kosmos forschend zu erkunden und zu hinterfragen.

Neugierige Geister und unternehmende Persönlichkeiten benötigen Orientierungen, Anregungen und Lob, aber keine Zensuren.

Der Lehrplan

In der Schulzeit wie im gesamten Leben, ist Lernen ein zutiefst individueller Prozess. Darum entsteht in unserer Schule durch eine Vereinbarung zwischen dem Kind mit seiner Lehrerin oder seinem Lehrerin der individuelle Lehrplan für jedes Kind . Anschließend entscheiden die Kinder an welchen Lernorten sie lernen wollen, im Klassenraum, in den Werkstätten im Schulgarten oder im nahe gelegenen Wald.

Die Ergebnisse

der Erkundungen, des Schreibens, Rechnens, Mikroskopierens oder Forschens werden nach dem Mittagessen der Klasse präsentiert und von der Lehrkraft dokumentiert. Am Ende der Woche wird der individuelle Lehrplan für die kommende Woche mit ihrem Kind vereinbart.

DIE ÖFFNUNGSZEITEN

Die Schule ist an vier Tagen von 8.00 bis 16.00 Uhr, freitags von 8.00 bis 13.00 Uhr geöffnet.

Unsere Schule hat den Charakter eines Ganztagsbetriebes in einer gebundenen Organisationsform mit Präsenzpflicht für alle Schüler/innen von montags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 13.00 Uhr.

Eine Spätbetreuung bis 17.00 Uhr kann nach Rücksprache organisiert werden.

Das ausführliche Konzept zu unserer Bildungseinrichtung bekommen Sie als Leseexemplar gegen eine Leihgebühr von 10.- Euro in unserem Büro gern zur Verfügung gestellt.

Wenn Sie mehr über die Montessoripädagigik in unserer Schule erfahren und wissen möchten, dann melden Sie sich an im Elternseminar.